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Ich vermiss dich

Eines weiß ich ganz gewiss, Weil ich dich so sehr vermiss, Bis zu dir sind über 6000 Kilometer, Und du fehlst mir so unglaublich. Ich warte immer auf ein später, Aber wann ist das denn endlich? Warum bleibst du solange fort, Bleibe selber nie an einem Ort, Bin aber nie in deiner Nähe, Du bist immer unerreichbar, Wenn ich dich endlich sähe, wären sofort unzertrennbar. An dich denk ich jeden Tag, Doch was ich mich dann frag, Bin ich auch in deinen Gedanken? Fehle auch ich dir so wie du mir? Für jedes Wort werde ich danken, Aber es bleibt, du bist nicht hier. Es ist so als gäbe irgendwas, Doch darauf ist kein Verlass. Denn was die Zukunft bringt, Können wir zwei nicht wissen. Was wenn es uns noch gelingt, Bis dahin werde ich dich vermissen. Kennst du auch die Sehnsucht, Ein Gefühl, wenn man wen sucht, Man treibt einsam in einer Bucht, Und man das Schicksal verflucht, Es gibt kein Ausweg, keine Flucht, Man es aber trotzdem versucht. Ich vermiss dich immer zu. Nur einer kann mir wirklich he...

Eine lange Nacht

  Früh aufgewacht, Kein Kaffee gemacht, Nichts Böses gedacht, Habe einen Verdacht, Ein Feuer entfacht, Die Sonne, sie lacht, Schon nach Acht, Es hat gekracht, Wie eine Schlacht, Verloren die Pracht, Verloren die Fracht, das Meer so sacht, drum gib Obacht, es hat die Macht, und keiner wacht, Alle zur Andacht, Alle in Tracht, Fast wie Fastnacht, Schicht im Schacht, Es ist vollbracht.

Klima

Klima Lange angekündigt und jetzt kommt er auch, trotzdem steigt der Energieverbrauch und recht pünktlich ist er noch dazu, Was soll ich tun? Was machst du?   Der Klimawandel lang vorhergesagt Ist es der uns nun zunehmend plagt! Glaubt man den Experten und deren Bericht Ist ein Ende auch noch lange nicht in Sicht.   Es war und bleibt für uns ein Problem, doch so langsam wird es echt extrem. Viele Faktoren spielen hierbei eine Rolle, die Wirkung der Veränderungen ist richtig dolle.   Mir geht es weder um Panda noch Eisbär Doch zunehmend ist die Lage prekär. Denn wir zerstören auch unsere Lebensgrundlage. „Ist dir das bewusst?“ wäre meine Frage.   Nenn mich konservativ oder moderat, doch der Planet Erde ist ein Unikat Es tut mir im Hirn und Herzen weh, denn ich weiß, es gibt keinen Planeten B Wir müssen ihn retten und schützen, ihr werdet sehen, es wird uns nützen.   Nenn mich links, nenn mich grün, mir egal, doch wir müssen uns bemühn und endlich mal was fürs Kli...

Ich, das Gedicht

  Ich, das Gedicht, bin in der Gesellschaft überflüssig, Dieser fatalen Stellung bin ich derweilen überdrüssig. Gerne wäre ich wie die Gedichte aus alten Zeiten, Wie Jene, welche die Wiener Klassik immer begleiten. Am liebsten wäre ich in Europa und aller Welt bekannt, Und besser ich wäre nach etwas wirklich Wichtigem benannt.   Doch leider sind wir Gedichte der Moderne in Beruf geraten, Die Menschen, die Jungen insbesondere, haben uns verraten. Ich wäre am liebsten überall zu lesen und zu hören, Wären alle so, dass wir euch alle jeden Moment betören. Doch Leider sind wir viele von keinem mehr beachtet, Wer nicht einmal ein Poetry-Slam-Text ist wird verachtet.   Ich wäre so gern ein Lied, mit Melodie und reinem Klang, Ich wäre gerne der Text von einem lieblichen Chorgesang. Dann würde man mich überall singen und auch hören, Dann kann ich klingen ohne einen von Euch zu stören Ihr würdet mich nur noch aus freien Stücken genießen Ich wäre der Klang vom Garten Eden, Klang aus...

Kaktussammlung

Dieser Kaktus, der ist richtig fies, Dieser Kaktus, der ist ziemlich mies, Einen Kaktus fasse ich nicht an Meinen Kaktus nenne ich Johann.   Jener brauch so sehr viel Wasser, Dieser mag es trocken. Der hier ist noch deutlich krasser, Der da hat die Pocken   Einer ist grün, der ist blasser Der hat sich abgemüht, Einer stach schon den Verfasser. Und dieser hier der blüht.   Dieser Kaktus hat spitze Stacheln, Dieser Kaktus hat kleine Kacheln. An nem Kaktus tust du dir sehr weh, und der Kaktus findet das okey.   Dieses Exemplar ist so schön, Der hier ist schon alt. An den muss man sich halt gewöhn, Für den war es zu kalt.   Einen hab ich auch zweimal da, Fass den hier bloß nicht an, Dass man sich dann sticht ist doch klar, Das wars, was ich sagen kann.   Dieser Kaktus, ist ne neue Zucht Dieser Kaktus ist ne krasse Wucht Einen Kaktus lasse lieber sein Meinen Kaktus lass ich nie allein.

Insomnia

Ich liebe die Dunkelheit und mag die Einsamkeit, Mein Problem ist immer die Untätigkeit. Ich mag die Nacht und wenn´s überall Geräuschlos Doch was mich stört: ich bin tatenlos. Meine Aufgaben und Taten müssen nicht sinnvoll sein, Sie können sinnlos sein oder auch winzig klein. Hauptsache ich verweile nicht ohne was zu tun. Aber ich weiß, ich muss auch immer wieder ruh´n. Meine Gedanken verlaufen sich, in merkwürdigen Konstrukten. Ich hoffe ich hab´ mal was, von einem von diesen Produkten. Doch noch halten sie mich einfach nur ewig wach. Am nächsten Morgen bin ich entkräftet und schwach. Egal wie Müde ich auch werde in den frühsten Morgenstunden In meiner Seele bleiben Narben und tiefste Wunden. Und jede Nacht, fängt eine nach der anderen wieder an zu bluten, Ich bin machtlos, wenn mich Ängste und andere Gefühle überfluten. Der neue Tag ist schon länger da als ich es gerne hätte, „Ich gehe früh schlafen“. Ich verlor auch diese Wette. Alle Menschen alle Taten alle Erlebnisse verfolgen mi...

Es war einmal...

Ich habe es sofort gespürt, wir trafen uns durch einen Zufall. Du hast mich quasi so verführt, Komisch ich das erst jetzt schnall‘.   Am Anfang war da nichts, Doch dann war da plötzlich etwas da. Die Schönheit deines Gesichts, Das wird mir jetzt erst richtig klar.   Bald schon durft ich dich umarmen Dann ein besonderer Moment, Hatte keiner mit mir denn erbarmen Und ich machte dir ein Kompliment.   Doch dann am nächsten Tage Lässt du mich im Regen steh’n. Für mich ist das wie eine Plage, ich werde das wohl nie versteh‘n.   Als noch ein weiterer Tag vergeht Und wieder ist’s ne Enttäuschung, An dem nichts vorwärts geht. Keiner wagt und sagt Verzeihung!   Eine neue Szene und neuer Ort, Ich will’s ein letztes Mal versuchen   Und ich weiß sie ist auch dort, später bin ich am Heulen und am Fluchen.   Ein großes Drama wird es jedoch nie Wege trennen sich so schnell, Dieses Gedicht ist trotzdem nur für sie, Es ist aber auch irgendwie speziell.   Nur wenn m...

Hänge-Mathe, ganz entspannt!

Ganz einfache Schulmathematik ist noch immer eine grandiose Replik von den unzähligen Gedanken des Thales Denn dort wiederholt man Geniales, das große Denker vor uns einst dachten, über die die Leute in der Antike nur lachten.   Doch heute lernt ein jedes Kind von dem, von dem man glaubte, dass er spinnt ein komplett verrückter, wie Pythagoras, getötet von ´nem Römer aus purem Hass ist heute für Mathematiker ein Held, denn er berechnete bereits die gesamte Welt.   Und auch die drei binom´schen Formeln kann jeder Student noch heute murmeln. Die Formel fürs Kugelvolumen makes you cry, aber an sich ist´s ganz einfach: Vier Drittel Pi r hoch drei, Von ´nem Kegel oder von Pyramiden ist´s dir nicht klar? So sagt die Regel, frag nicht von wem, ein Drittel A G  mal h.   Geronimo Cardano wurde im 16. Jahrhundert einst mal kreativ und überlegte: Was passiert mit denen, welche sind zu negativ? Trank der Mathefreak nun auch noch zu viel Beck`s, er zieht die Wurzel und so wurd´ e...

Ein(un)fall für mich

ein Abend ein Blick ein Gedanke, von Zweien „Ich fahren“ großer Schreck, kurzer Schock, schneller Fall. Ich, Motorhaube. eisige Kälte kurzer Schmerz, greller Schrei. Angst! warmes Blut Ruhe, Selbstbewusstsein Auto und Fahrrad Zittern,                  Stille!   aus Erlebnis zu Erinnerung für die Ewigkeit  

Gedankenstrich aus Stein, Ist das fraglich?

"Warum ich?" frag ich mich, während du dich sicher-lich fragst  "Warum nicht?"  Du und Ich – glücklich – Sprich! Sprich! endlich, heimlich… – doch nicht – noch ein Gedankenstrich – du lässt mich im Stich, schließlich geht einer von uns auf den Strich!   so sehr viel unterschiedlich-er könnten wir doch gar nicht sein. Auf dem Weg weg vom Steinschrein, hör ich dich schreien. Nennt man das noch unglücklich sein? Ich will auch schreien, wegen dieser peinlichen Pein                                       – allein!   Ja, Nein! Es war alles nur der Schein, Er trübt das Sein und Nichtsein, er genügt zum Dasein. Die letzte Flasche Wein öffne ich für mich, Das Gefühl vom „herzlichen“ Dolchstich, es schmeckt wie ein Stein-Teppich. – für mich und dich gerade richtig.

Stimmungsbild–Ein Drama in fünf Akten

Akt1: von Außen Die Stimmung hier ist im Allgemeinen beängstigend bedrückt, Es fühlt sich einfach nur so verkannt angespannt an. Wünsche mir, dass mich irgendwann mal irgendjemand drückt. So schlimm, so bedrohlich, so ist es nicht auszuhalten, Alle halten mich mittlerweile für irre und komplett verrückt, Doch ich wahre die Maske und spiele das Theater weiter mit.   Akt2: im Heim Alles ok bei dir? Ist eine offenbar scheinheilige Frage. Und offenbar gekonnt imitiere ich ein Lächeln beim rausgehen Keiner hört dir zu, keiner hört mir zu, egal was ich auch sage Mir schaut jemand nach, aber ich kann mich nicht umdrehen Und jemand fragt: kannst du nicht einfach einmal lächeln? Meine Nerven angespannt, meine Mundwinkel schwächeln.   Akt3: als Vergleich, Steht da und hat die Pistole gegen die Schläfe gedrückt Fragen, Qualen, Existenz, Alles durchflutet den Körper Man fragt sich nur eines, warum er nicht endlich abdrückt Jeder Peitschenhieb, reist Haut und Fleisch ausm Rücken Liege da, ...

Die Mauer

Heut ist ein herrlich schöner Sommertag, ganz genau so wie ich ihn am liebsten mag,  der Augenblick den man nie mehr vergisst; die Zeit, an der du der Mittelpunkt bist, das Centrum meiner Gedanken und trotzdem fühlt es sich an wie Schranken, Nein eher wie Mauern, die uns trennen; so als ob wir nur die Maske des anderen kennen. Unser ganzes Weltbild ist verzerrt, wie ein übles Abbild dessen wirkt es verkehrt Aber heute, an jenem Tage, erbitte ich: „Künstler der Maske, zeige dich!“   Doch du schaust mich weiter schweigend an „Wo von spricht der kranke Mann?“ Dein Gesicht wie ´ne Kurve aus ´nem Diagramm, erstellt mit einem Programm, dass sich Seele nennt und all deine Emotionen kennt.   Ich sehe, dass du nur das verstehst, was du dir auch selber eingestehst. Meine Maske hängt schon etwas schief, es schimmert durch ein Allzeittief. halt den Kopf gebückt und so nicht gerade ein Versuch für das Wahren der Fassade.   Die Masken weggelegt, man spürt wie sich das Positive reg...

Blick auf die Welt

Du berührst mich und lächelst, ich lächle zurück. Du sprichst mich nie an, ich frage, du nickst!   Ich glaube dieser Fantasie, nehme alles für wahr und blende das aus, was nicht ins Bild passt.   Du setzt dich auch nicht zu mir, Ich: verwundert, erstaunt.   Du gehst mir aus dem weg. Ich bin verzweifelt.   Ich drehe das Bild um... Sehe nur noch dunkle Farben, habe Angst–noch immer verzweifelt   Du bist nicht mehr da... Ich weine!     Man trifft sich, Jahre nicht gesehen. Man sagt „Hallo“ und „Wie geht´s?“   Stets die gleichen Phrasen, wie Seifenblasen. Sie fliegen immer auf die gleiche Weise, ganz, ganz leise.   „Danke gut, und dir?“ ist auch nur eine von ihnen, die so bläulich schimmern, um die wir uns aber nicht ausreichend kümmern...   Stress mit den Eltern, Schwer mit der Arbeit und die Beziehung ist auch am wanken... Man hat sich nichts zu sagen, möchte aber miteinander reden.

Fight or my anxiety

Fight against society  against the demons inside of me. Fight until you cant anymore, Then hide and close the door. But the war does not stop, You just got past the top. If you anit exhausted by than, All the demons will be back again. The demons inside your head They just stay and you get mad. But there is no hide away  Everything might turn to grey And you long for the end of day, There is no reason for you to stay. Every day is worse than any dream I know you want to scream, But you cant, You just cant do it, Its impossible you will admit. When you get scared to meet anyone, Cause you can not have fun, Than your anxiety has taken control  Over your body, mind and your soul. Colors get darker and darker And life gets harder and harder, For any hour, any day, any week And you will always feel weak. You might loose the one you love, No matter what you think of. You will hate life and it will hate you, And the demons they stay too. There is an enter but no exit, it is no g...