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Kopfstand

Der Tag an dem der Kopf böse ward Und das in großen Maß, in hohem Grad Ein Pollen, ein Knattern ein Schellen Die Schmerzen kamen täglich in Wellen Also suchte der Kopf die kühlen Fluten Aber bald begannen Nerven zu bluten Blut ist dicker als Wasser sagt der Mund mit Gutem Grund, er war nicht gesund Ruhe verlangte der Kopf immer wieder Stattdessen hörte er traurige Lieder Und in dieser tristen grauen Stimmung Erkannte der Kopf seine Bestimmung  Das Denken schien ihm eigen zu sein Das konnten weder Hand noch Bein Aber alle die sich quälen können leiden Und darum war nun keiner zu beneiden Doch der Kopf der litt nun also zweifach Dabei machten die Dämonen einen krach Gleichgültig und traurig wurde er nun Keiner wusste weiter, was war zu tun Zwischen Kälte, Hitze und Schüttelfrost Man ernährte sich, doch hasste die Kost Der Kopf war alleine und wollte es sein Das war zumindest zuallererst der Anschein  Sehnte sich nach einer anderen Seele Eine mit Liebe, wie sehr ich dir fehle? Im...

Mutter Erde

Stell dir vor, die Welt ist ein Haushalt und manchmal sagt Mutter Erde "halt!" nun ist sie groß und alt genug um auf sich selber aufzupassen manches regt sich, tut sich, anderes wird die Erde sein lassen Und wenn wir ungestümen Besuch bekommen  von Katastrophen oder Steinen aus dem All dann wird manchem Leben mancher Art das Leben genommen für die einen beginnt der Aufstieg, für andere der Fall. Doch wer den Haushalt nicht pflegt und allen anderen das Leben zu Hölle macht derjenige, der alle erzürnt und erregt, der hat es alles nicht zu Ende gedacht. Wer andere quält und Probleme macht wir an irgendeinem Tag oder einer Nacht von Mutter Erde abgestoßen, rausgeworfen von der Erde verbannt, und zwar allesamt   Wir Menschen sollten dies erkennen und uns mäßigen noch toleriert und unsere Mutter Erde, uns die gefräßigen Wenn wir bleiben wollen muss sich was tun das darf nicht warten, besser jetzt und nun Die Erde hat viele Kinder kommen und gehen gesehen Nur wir können oder wollen ...

Damals, Heute oder Morgen

Als ich dich langsam verlor Hatte ich schon Angst davor Weshalb schreibst du mir nicht? Liegt es am Gedicht? Es sollte so schön sein, So schön wie dein Gesicht. Denn du warst fast mein, So wie auch ich dein dann gewesen wäre Wenn ich dir jetzt erkläre, Was ich noch immer spüre, dass es uns beide berühre. Ich bin zutiefst betroffen, Regelmäßig obendrein besoffen, Weil ich nicht mehr von dir höre. So wie wenn man verlorenes Noch ein zweites Mal verlöre. Halten wir geschworenes? Dann müssen wir offen reden, Über die Liebe und das Leben. Doch ich erreich dich nicht, dabei ist`s auch deine Pflicht, mich zu erreichen zu versuchen, Ich könnte deshalb fluchen, so laut das du es drüben hörst, Dich sogar darüber empörst, Aber dann zur Einsicht kommst. Was tun wir denn sonst? Warten ist der einzig andre Weg, Doch der ist gefühlt nur ein Steg. So schmal, dass ich es nicht wage, Dran zu denken ohne zu erschaudern, Doch das ist nix worüber ich klage, Wenn wir mal miteinander plaudern. Doch seit ich ...

Wanderung mit dir

Ich bin hocherfreut, wenn ich dich sehe. Und wenn ich an deiner Seite gehe, Fühlt‘s sich an, als wäre wir fast da. Doch uns beiden ist das eine völlig klar; Wir zwei werden heute nicht zusammen An das eine große Ziel gelangen.   Vor uns liegt noch ein weiter Weg, Manchmal Straßen, manchmal nur ein Steg. Dann wanken wir zwei nebeneinander Oder du gehst während ich wander. Wie weit es denn noch ist, Das weiß ich nicht.   Selbst ob wir jemals ankommen, Bleib für mich lange noch verschwommen. Das mag aber auch am Nebel liegen. Ich sehe dort das Ergebnis von Intrigen, Auch Wegräuber machen uns zu schaffen Sie wollen mich oder uns dahinraffen.   Doch bei mir glüht weiter Hoffnung. Doch ich habe leider keine Ahnung, Wo wir am besten weitergehen, Um uns am Ende noch einmal zu sehen. Ich will jedoch nicht abschweifen, Lass uns jetzt die Chance ergreifen!