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Posts mit dem Label "Gefühle" werden angezeigt.

Die Zwei in der Zeit

Wunden verheilen nach einiger Zeit Dann frage ich mich wann ist’s soweit Habe ich mich schon davon befreit Bin ich nun endlich dafür bereit.   Die Zeit hilft uns zu vergessen Aber du vom Teufel besessen Dir bleibt die schmerzliche Erinnerung  Und niemand versprecht dir Linderung.   Er glaubte sich befreien zu können Man wollte es ihm nicht gönnen Er ist weder Graf noch ist er Ritter Aber seine Miene ist ständig bitter.   Sie hoffe und glaubte an ihr Glück Doch ständig fehlte ihr ein Stück Ein guter Wille, meint man, war da Aber Unrecht tun, war was geschah.   Ihr seid ewig gefangen und gebunden Werdet nicht finden, habt nicht gefunden Sie stets tief betroffen, kein Herz Er ständig besoffen, kein Schmerz.

Kopfstand

Der Tag an dem der Kopf böse ward Und das in großen Maß, in hohem Grad Ein Pollen, ein Knattern ein Schellen Die Schmerzen kamen täglich in Wellen Also suchte der Kopf die kühlen Fluten Aber bald begannen Nerven zu bluten Blut ist dicker als Wasser sagt der Mund mit Gutem Grund, er war nicht gesund Ruhe verlangte der Kopf immer wieder Stattdessen hörte er traurige Lieder Und in dieser tristen grauen Stimmung Erkannte der Kopf seine Bestimmung  Das Denken schien ihm eigen zu sein Das konnten weder Hand noch Bein Aber alle die sich quälen können leiden Und darum war nun keiner zu beneiden Doch der Kopf der litt nun also zweifach Dabei machten die Dämonen einen krach Gleichgültig und traurig wurde er nun Keiner wusste weiter, was war zu tun Zwischen Kälte, Hitze und Schüttelfrost Man ernährte sich, doch hasste die Kost Der Kopf war alleine und wollte es sein Das war zumindest zuallererst der Anschein  Sehnte sich nach einer anderen Seele Eine mit Liebe, wie sehr ich dir fehle? Im...

Cancelled trip

All my thoughts go round and round Every time I wonder how I sound I don’t know what I can and can’t do My thoughts are too many and just a few Wanted to go on a journey with you But I didn’t know, I had no clue Let us please just walk far far away There is nothing I should or I can say   Now we stand at this junction My brain has stopped to function Tell me is this the last crossroad Are you able to carry all this load? Which path do you want to take? Please choose honestly and do not fake Is this wise or is this the first mistake I cannot sleep due to you, so I stay awake   You walked away and left me alone Let me think, I sink down on a stone Is this real-life or is it just a dream Please tell me, I’m scared, I scream So, you cancelled the trip altogether? Without telling me about it whatsoever? Now I am sitting in the middle of nowhere-land Can’t hold you, nor can I hold your hand Cannot go back because I have been banned.

Mutter Erde

Stell dir vor, die Welt ist ein Haushalt und manchmal sagt Mutter Erde "halt!" nun ist sie groß und alt genug um auf sich selber aufzupassen manches regt sich, tut sich, anderes wird die Erde sein lassen Und wenn wir ungestümen Besuch bekommen  von Katastrophen oder Steinen aus dem All dann wird manchem Leben mancher Art das Leben genommen für die einen beginnt der Aufstieg, für andere der Fall. Doch wer den Haushalt nicht pflegt und allen anderen das Leben zu Hölle macht derjenige, der alle erzürnt und erregt, der hat es alles nicht zu Ende gedacht. Wer andere quält und Probleme macht wir an irgendeinem Tag oder einer Nacht von Mutter Erde abgestoßen, rausgeworfen von der Erde verbannt, und zwar allesamt   Wir Menschen sollten dies erkennen und uns mäßigen noch toleriert und unsere Mutter Erde, uns die gefräßigen Wenn wir bleiben wollen muss sich was tun das darf nicht warten, besser jetzt und nun Die Erde hat viele Kinder kommen und gehen gesehen Nur wir können oder wollen ...

Bleib

Jeder Mensch darf glauben was er will. Aber manchmal ist´s besser man ist still. Doch zu dir zu sprechen bin ich verpflichtet, Stehe zu tief in deiner und eurer Schuld, Über uns hat man zu früh und falsch gerichtet. Aber ich habe Zeit und wir haben viel Geduld. Du hast mich angerufen und ich war da. Dass wir uns brauchen war mir nicht klar. Mein Kopf auf deine Schulter zu legen, Dich endlich wieder in meine Arme nehmen, Kontakte müssen wir beide liebevoll pflegen Diese Lage ist schwerlich und prekär, Doch Gefühle sind komplex statt nur binär. Ein Versprechen ist gesprochen und gegeben, Doch Knochen und anderes ist gebrochen, Meinet wegen, bleibt so wie du bist, am Leben. Das Leben hat leider auch diese Epochen, Doch das ist mehr als eine kurze Phase. Dies ist mein Wort, keine kurze Phrase. Nun also folge meiner Bitte und lass mich hören. Stehen zusammen in der Mitte, will nicht stören. Also halten wir uns an die Sitte, lass uns schwören. Doch nur mit der Hand aufm Herzen, Alles andere ...

Wer bist du?

Sollte ich dir was sagen, darf ich dich was fragen? Sollte ich dich ansprechen, oder meinen Eid brechen? Hast du mich überhaupt gesehen oder bemerkt? Mit der Zeit hat sich dieses neue Gefühl verstärkt. Habe dich vorhin bewundert, bin verwundert. Du bist die eine aus dem vielen, vielen Hundert. Bist mir nah, doch du kennst mich gar nicht, für mich gerade so in im Blick, in meiner Sicht. Vom Bild und von Art bewundert man dich, Meine Beobachtung behalte ich allein für mich. Du fällst nicht auf, aber mir sofort ins Auge, Aber kaum, dass ich für dich gar tauge. Stimmen höre ich kaum oder nur am Rande Wer weiß wo ich heute ankomme, wo ich lande. Weiter geht´s übers Land und durch den Wald, Draußen frieren Menschen, es ist eisig kalt. Wir wollen weiter, zusammen und doch getrennt. Ich träumte wohl, hab´ ich den Stopp verpennt? Angekommen an meinem Ziel, bin vor Ort, Nur du bist verschwunden, du bist fort...  

hören, schreiben, gehen

So sag, wie geht es dir? viel zu selten schreibst du mir Bist du bereit, hast du Zeit? sind endlich entlassen und befreit Ich hoffe ich störe dich nicht! doch ich folge Tugend und Pflicht diesen Blick, den kenne ich gut Nun steh auf, fasse deinen Mut! dir wird jetzt die Wahl gegeben Willst du hier sterben oder da leben? eine Antwort versuchen zu verfassen vor sich hinsterben, eher vegetieren Gehen und jeden und alles zurücklassen? Ein Experiment, ein Versuch, es probieren! Briefe alle sechs Monate an dich Genügt dir das, ist das reichlich? Lass und morgen früh aufbrechen haben nichts zu reden, zu besprechen aber ein Problem ist uns allen gemein manchmal ist es schön, manchmal bitter Alles für dies Gefühl vom Alleinsein Sei der Ritter! Sage Hallo, obwohl ich zitter… Sind Kavalier! Wie geht es dir?

Eine Kerze?

du wärmst mich, doch ich verbrenne mich du erleuchtest, doch ich erblinde im Licht eine Kerze steht alleine, aber nie für sich im Kerzenschein hat man eine andere Sicht   wie schön du doch bist, wie verzaubernd wie magisch du bist, so erschaudernd   schön und gefährlich, Träger von Leben und Tod verrätst mich oder rettest mich in größter Not   ich möchte dich stets in meiner Nähe haben dir kann ich scheinbar wirklich alles sagen manchmal mag ich dich auch nur in Händen halten in Stille, da sein, leben, etwas verhalten   dein Duft erfüllt den Raum mit Wohlgeruch die Luft trägt und ernährt dich, kein Rauch warum bist du so leise, hast nur einen Spruch? aber eines weiß ich sicher, du magst mich auch!

The unknown

Nobody is the one they appear to be Everyone is acting out something to me Some people smile, some pray, some cry It did take a while to go gray and die I´m just the next who bites the dust! Am I the only one who you can trust? Remember I let you into my heart Please don’t expect me to be smart Someone calls me from far far away Is there something left, you wanna say So, then I have to go and leave everyone please don’t tell me, I am number one. Lived for a long time with my eyes closed Now the real-life will be exposed. I wonder why nobody told you I don’t know why you never let me know There are many things we never knew Now it’s too late, it’s a long time ago Please don’t be sad, let me go slightly mad.

Aufgewacht

Aufgewacht, nachgedacht, Nichts gemacht. Aufstehen, durchdrehen, Nichts verstehen. Jeden Tag ist es dieselbe Folge mit bedacht, jeden Tag ist es derselbe Grund zu gehen. Ein Sturm, der Wind, ein Luftstoß, so sacht, eine Stadt, ein Land, ein Fluss, so sehen? Anstatt Einfluss auf dem Lande zu gewinnen lieber dem Wald und der Natur etwas bringen?   Aufgewacht, vorgedacht, Kaffee gemacht. Auftauen, durchschauen, Hütten bauen. Jeder Tag ist anders als der Letzte und der Nächste, jeder Tag ist auf seine Weise der aller schrägste. Schnee, Hagel und Regen, alle ein Segen, Hitzewelle und pralle Sonne, auch eine Wonne. Aber alles in Maßen und gemäß der Natur, Wer will schon mehr, das Leben so Pur?

Ich weiß zwar wer ich bin.

Ich weiß zwar wer ich bin Doch die Welt um mich herum   Meint ich wäre wahrlich dumm Und versteht das nicht Dann sehe ich in dein Gesicht und glaube, dass du mich verstehst.   Doch wenn du dann schließlich gehst   weiß ich wieder, ich lag falsch,   du bist auch ein schlechter Mensch.   Bin ich auch ein schlechter Mensch? Ganz sicher sogar der schlechteste Und immer wenn ichs teste, Denk ich ich bin der Beste, Bis ich das Ergebnis verstehe Dann in der Nähe zum Glücke flehe Und mich vor Schmerzen winde und drehe. Weil ich erkenne das der Schein trügt, Und mich jeder in diesem Kreise belügt!   Ich lasse alles los was mich hält, Denn erst wenn man frei fällt Ist man frei genug um was gegen das zu tun, Worauf Sorgen, Probleme und Ängste beruhen Ich sage fast nichts mehr zu dir, Verhalte mich ähnlich wie ein stummes Tier Du dagegen mutierst zu ´nem aggressiven Stier, Und wirst blutrünstig wie ´nen Vampir. Ich dagegen verliere Haltung und mein sein als Kavalier (g...

Klang der Stille, die ich mag.

Ich erwarte immer noch den Tag, klar, dass ich nicht länger warten mag, seit deiner Hand auf meiner Schulter lag, jeden Tag, jeden Tag, den ich nix sag.   Du weißt sehr wohl, dass ich dich mag, in meinen Träumen dich auf Händen trag, doch ich hab´ Angst, dass ich versag, wenn ich es wag und ich dich frag.   Deine Nachricht war für mich ein Schlag, als ich schon längst tot am Boden lag. Aber es gab keinen einz´gen Tag, den ich verzag und ich deshalb klag.   Du weißt, dass ich es nicht ertrag, dass ich dir von Anfang an erlag, jedoch kommt irgendwann der Tag, an dem ich dir sag, dass ich es vertrag.   Ich las deine Zeilen am Sonntag, Sie verwüsten meinen Alltag, waren aber auch ein Beitrag, An diesem Tag, ein herber Schlag.   Wenn ich nur nicht verzag, es ertrag Und meinen Kopf heut´ höher Trag Klar, dass ich es wag, es dir sag! Aber wann ist endlich dieser Tag, den ich so sehr erwart´, dass ich dir endlich sag, wie sehr ich dich mag, dass ich dich lieb hab, dich ...

Damals, Heute oder Morgen

Als ich dich langsam verlor Hatte ich schon Angst davor Weshalb schreibst du mir nicht? Liegt es am Gedicht? Es sollte so schön sein, So schön wie dein Gesicht. Denn du warst fast mein, So wie auch ich dein dann gewesen wäre Wenn ich dir jetzt erkläre, Was ich noch immer spüre, dass es uns beide berühre. Ich bin zutiefst betroffen, Regelmäßig obendrein besoffen, Weil ich nicht mehr von dir höre. So wie wenn man verlorenes Noch ein zweites Mal verlöre. Halten wir geschworenes? Dann müssen wir offen reden, Über die Liebe und das Leben. Doch ich erreich dich nicht, dabei ist`s auch deine Pflicht, mich zu erreichen zu versuchen, Ich könnte deshalb fluchen, so laut das du es drüben hörst, Dich sogar darüber empörst, Aber dann zur Einsicht kommst. Was tun wir denn sonst? Warten ist der einzig andre Weg, Doch der ist gefühlt nur ein Steg. So schmal, dass ich es nicht wage, Dran zu denken ohne zu erschaudern, Doch das ist nix worüber ich klage, Wenn wir mal miteinander plaudern. Doch seit ich ...

Ein Stück der Ent-Täuschung

Wir sind enttäuscht, enttäuscht von dir, Weil ich war immer da und bin jetzt hier. Und ich verstehe, was Enttäuschung ist, Eine Einstellung in der man nicht vergisst. Verstehe das die Täuschung ein Ende hat, Manch einer meint, er hat es endgültig satt, Aber ich weiß, dass Schrecken und Pointe Nichts, nichts Anderes als Synonyme sind. Auch als deswegen Gelächter ertönte, Gibt es nur eines, dass ich noch empfind‘. Keine Rast und keine Ruh sind mir gegeben, Was heißt leben, was wird es morgen geben. Der enttäuschte hat immer irgendwas zutun, Der getäuschte hat nie Zeit sich auszuruhen. Selbst beim Tausch hast du vorgetäuscht, Aber jetzt weiß ich, ich hab mich getäuscht, Mich wundert aber das du nichts bereust, Dich an allem Leid, an aller Pein erfreust. Ein Teil von mir wusste es von Anfang an, Ein Teil von mir, der es nicht anders kann. Aber wer weiß schon was vom Wert, Einer, bereit, hat sich nie beschwert. Folge der Einladung, gehe zum Konzert, Spielt das Stück, sei da, halte es für gu...