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Klang der Stille, die ich mag.

Ich erwarte immer noch den Tag, klar, dass ich nicht länger warten mag, seit deiner Hand auf meiner Schulter lag, jeden Tag, jeden Tag, den ich nix sag.   Du weißt sehr wohl, dass ich dich mag, in meinen Träumen dich auf Händen trag, doch ich hab´ Angst, dass ich versag, wenn ich es wag und ich dich frag.   Deine Nachricht war für mich ein Schlag, als ich schon längst tot am Boden lag. Aber es gab keinen einz´gen Tag, den ich verzag und ich deshalb klag.   Du weißt, dass ich es nicht ertrag, dass ich dir von Anfang an erlag, jedoch kommt irgendwann der Tag, an dem ich dir sag, dass ich es vertrag.   Ich las deine Zeilen am Sonntag, Sie verwüsten meinen Alltag, waren aber auch ein Beitrag, An diesem Tag, ein herber Schlag.   Wenn ich nur nicht verzag, es ertrag Und meinen Kopf heut´ höher Trag Klar, dass ich es wag, es dir sag! Aber wann ist endlich dieser Tag, den ich so sehr erwart´, dass ich dir endlich sag, wie sehr ich dich mag, dass ich dich lieb hab, dich mag, lieb hab. guten Tag

Damals, Heute oder Morgen

Als ich dich langsam verlor Hatte ich schon Angst davor Weshalb schreibst du mir nicht? Liegt es am Gedicht? Es sollte so schön sein, So schön wie dein Gesicht. Denn du warst fast mein, So wie auch ich dein dann gewesen wäre Wenn ich dir jetzt erkläre, Was ich noch immer spüre, dass es uns beide berühre. Ich bin zutiefst betroffen, Regelmäßig obendrein besoffen, Weil ich nicht mehr von dir höre. So wie wenn man verlorenes Noch ein zweites Mal verlöre. Halten wir geschworenes? Dann müssen wir offen reden, Über die Liebe und das Leben. Doch ich erreich dich nicht, dabei ist`s auch deine Pflicht, mich zu erreichen zu versuchen, Ich könnte deshalb fluchen, so laut das du es drüben hörst, Dich sogar darüber empörst, Aber dann zur Einsicht kommst. Was tun wir denn sonst? Warten ist der einzig andre Weg, Doch der ist gefühlt nur ein Steg. So schmal, dass ich es nicht wage, Dran zu denken ohne zu erschaudern, Doch das ist nix worüber ich klage, Wenn wir mal miteinander plaudern. Doch seit ich

Ein Stück der Ent-Täuschung

Wir sind enttäuscht, enttäuscht von dir, Weil ich war immer da und bin jetzt hier. Und ich verstehe, was Enttäuschung ist, Eine Einstellung in der man nicht vergisst. Verstehe das die Täuschung ein Ende hat, Manch einer meint, er hat es endgültig satt, Aber ich weiß, dass Schrecken und Pointe Nichts, nichts Anderes als Synonyme sind. Auch als deswegen Gelächter ertönte, Gibt es nur eines, dass ich noch empfind‘. Keine Rast und keine Ruh sind mir gegeben, Was heißt leben, was wird es morgen geben. Der enttäuschte hat immer irgendwas zutun, Der getäuschte hat nie Zeit sich auszuruhen. Selbst beim Tausch hast du vorgetäuscht, Aber jetzt weiß ich, ich hab mich getäuscht, Mich wundert aber das du nichts bereust, Dich an allem Leid, an aller Pein erfreust. Ein Teil von mir wusste es von Anfang an, Ein Teil von mir, der es nicht anders kann. Aber wer weiß schon was vom Wert, Einer, bereit, hat sich nie beschwert. Folge der Einladung, gehe zum Konzert, Spielt das Stück, sei da, halte es für gu

Milady

Ihr tragt den Namen einer Zeit der Kälte. Da ist eine Decke von Schnee und Eis, Nein, viel eher ein Teppich eurer Taten, Die Muster so wundervoll eingewirkt. Ihr lauft barfuß über den frostigen Boden, Dabei sagt Ihr, ihr spüret rein gar nichts. Doch ich, noch kälter, weiß wer Sie sind.   Der Teppich ist schön und bewundernswert, Doch ist er auch die vielen Wunden wert? Die tiefen Wunden von Frost und Kälte, Solche kommen, wenn man zu lange bleibt. Doch manch einer erträgt auch solche, Aber Ihr, Ihr weder zuckt noch schaudert, Ihr scheint in keinem Moment kalt zu sein.   Unbekannte Titel, aber ich kenne alle Namen. Ihr glaubt zu wissen wo Wir sind, wo Ihr seid, Dabei ist Ihr Wissen eher ein guter Glaube. Ihnen lässt man durch mich ausrichten, Man sei unterwegs, keine Frage, Nichts sagen. Ihre Geschichte kenne ich nur spärlich, Aber ich weiß, Sie sind nicht immer ehrlich.   Aber das braucht Sie nicht wirklich stören, Denn Sie werden meine Worte nicht hören, Doch ich verspreche: Man wird

Wanderung mit dir

Ich bin hocherfreut, wenn ich dich sehe. Und wenn ich an deiner Seite gehe, Fühlt‘s sich an, als wäre wir fast da. Doch uns beiden ist das eine völlig klar; Wir zwei werden heute nicht zusammen An das eine große Ziel gelangen.   Vor uns liegt noch ein weiter Weg, Manchmal Straßen, manchmal nur ein Steg. Dann wanken wir zwei nebeneinander Oder du gehst während ich wander. Wie weit es denn noch ist, Das weiß ich nicht.   Selbst ob wir jemals ankommen, Bleib für mich lange noch verschwommen. Das mag aber auch am Nebel liegen. Ich sehe dort das Ergebnis von Intrigen, Auch Wegräuber machen uns zu schaffen Sie wollen mich oder uns dahinraffen.   Doch bei mir glüht weiter Hoffnung. Doch ich habe leider keine Ahnung, Wo wir am besten weitergehen, Um uns am Ende noch einmal zu sehen. Ich will jedoch nicht abschweifen, Lass uns jetzt die Chance ergreifen!

Morgens

Morgens aufstehen und den Sonnenaufgangs betrachten, Wie jedes Schilfrohr einzeln erleuchtet wird und sich trotz der Brise kaum rührt Wie sich das Wasser spiegelt und glänzt in sanften rot und Orangetönen Wie ein Nebelschleier sich über den See legt und die stille Wasseroberfläche vorsichtig streichelt. Wie in unendlicher Weite am fernen Horizont Ein Niemandsland im Nebel aus dem See emporsteigt Welches die Sonne noch eine weitere Weile versteckt. Bis der glühende Feuerball die Baumwipfel auch dort bezwingt. Jede Tanne und jede Kiefer ist im Licht einzeln auszumachen; stehen dort stolz wie jeden Morgen in der Röte und zeigen ihre Pracht. Eine ungekannte Stille, die erst durch das erwachen des ersten Vogels mit lieblichem Gesang aufgehoben wird. Ein Moment in dem selbst Wespen und Mücken verstummen Sodass die Nebelschwaden das hörbarste sind, die das Schweigen brechen. Das sanfte Gezwitscher des Vogels wird bald erwidert Und auch die erste Ente erwacht und gibt sich zu erkennen. Das Spi

Raus in die Natur

Endlich ist alles für heute geschafft, Doch dann hat man kaum mehr Kraft. Also bleibt man wieder drinnen sitzen, Aber man wollte doch noch rausgehen, Was von der Stadt oder Natur sehen, Vielleicht Sport machen und schwitzen. Wir setzen uns selber zuhause in Haft, Dabei ist es draußen doch so fabelhaft. Da ist frische Luft und ein kühler Hauch, Bewegung und Freiheit gibt es auch. Rausgehen kann quasi Wunder wirken, Stell dich unter Eichen, Buchen oder Birken. Laufe zu Rubinen, Kiefern und zum Ahorn, Stehe auf, Spaziere bis nach da vorn, Gehe dahin, wo dich dein Geist leitet, Frage jemanden ob er dich begleitet, Oder gehe nur für dich und deine Ruhe, Egal ob mit Sandale oder Wanderschuhe, Rausgehen, Rumstehen, Umhersehen, Hauptsache wir atmen mal die frische Luft, Ab in den Wald, genieß den typischen Duft, Wer sich nie bewegt, der wird durchdrehen. Also gehe dahin wo sonst keiner ist, Gehe in die Natur, wo du am liebsten bist. Bewege dich, Rege dich, pflege dich, Deine Wege, die finden s

Lass Alles Ruhig Angehen?!

Du sagst, es gibt sie nicht mehr für dich, Ein Tag an dem es mich beschlich, Er weiß, dass es sie gibt, irgendwo, Erzählst du es mir, irgendwann Darf ich wissen, war es wirklich so? Er weiß es, seit dann und wann. Es muss etwas geben, das ich tun kann, Ihr Leiden ist auch mein Martyrium, Er steht dazu, doch die Zeit ist niemals um. Ich kenne nur noch zwei, die mir gehören, Die Erschöpfung und die große Angst, Sie will nicht mehr vernommen werden, Wir müssen, müssen einander zuhören. Es gibt nichts, was du je verlangst. In ihren Gedanken reiten wir auf Pferden, Du siehst von weitem die erste Mühle. Nur noch den anderen ihre Gefühle, Sonst nur Angst oder die große Erschöpfung Was macht der Geist aus dieser Schöpfung? Ich brauche dich eigentlich nicht zu fragen, Es reicht, was deine Gedanken mir sagen. Ich spüre was da ist, ganz egal wo du bist, Ohne diese wäre es nutzlos und trist. Aber es hilflos, wenn dir deine Emotionen nicht gehören und dich nicht verschonen. Alle, außer zwei, sind m

Was zählt das Vertrauen

Ich habe oft das Gefühl du bist mir noch sehr fremd!   So als hätte jemand den Draht zwischen uns beiden zertrennt, oder einfach abgeklemmt. Es gibt so viel, was du noch nicht über mich weißt, aber wissen solltest, Es gibt Sachen, die du wissen musst bevor du mich schon wieder verlässt.   Ganz so wird auch das Eine oder Andere geben, was du mir unbedingt berichten willst, Du dich jedoch nicht traust, da du Angst hast das dein Dasein zerschmilzt, So wie Eis zu Wasser zergeht und dich endgültig gar niemand versteht.     Ich habe oft das Gefühl wir kennen uns viel zu gut, Jedoch fehlt zumindest mir das eine, ausreichend Mut. – nicht gut! Wir müssten doch eigentlich kein Problem damit haben über Herausforderungen im Leben zu reden.   Und doch machen wir es allzu selten, unsere Gefühle zu beleben.   Was auch immer: Sei es deine Freude, meine Trauer oder unsere Angst Wir können gemeinsam all das niederringen, was du nicht bezwangst! Selbst an Schweinehund und Höllendrache nehmen wir zusammen

Stadt-Land-Fluss und ein Getränk

Stadt, Land, Fluss, ein Leben, Was hast du mir gegeben? Nichts. Garnichts, Niente! Spielen Fangen und Verstecken, Kleider, Gesicht, Alles voller Flecken, Grasgrün, so schön, so unentfernbar Eine Bar, Ein Glas „Loneliness“, Noch ein Cocktail oder eine Mische. Während sich Worte vermischen Und Gedanken verwischen wird es neblig und kalt da draußen. Es trennt uns kaltes ein Glas,  Ich kann dich sehen, aber nicht verstehen, Ich kann dich hören, aber nicht stören. Im Restaurant... Wer stört mich? Ja, der Stör, der ist für mich. Noch ein Kaffee! Noch ein Tee? Es tut so weh! Zunge verbrannt. Will aufstehen, Muss rausgehen. Welche Stadt? An statt welcher? Welches Land? Wo Landet dieser? Welcher Fluss? Nur ein Gedankenfluss. Augen auf, Augen zu. Wer bist du? Aber zahlt es sich immer aus?  Manchmal stehst du nimmer auf! Denn es ist groß, viel zu groß. Ein Gedankenanstoß und los. Und im Album zu viele Fotos... Gedanken sind Frei und wandelbar, Die Bilder sind fest aufs Papier gebrannt. So wander

Zur Zeit

500 Tage ist es her da hielt ich dich in meinen Armen, 365 Tage ist es her, dass ich dich endlich erreichen konnte, 133 Tage sind vergangen seit ich deine Stimme hörte, Und über 50 Tage als ich zuletzt ein Lebenszeichen sah.   Und jetzt ist es wieder an der Zeit, doch bin ich bereit? Zwei Monate her, da lag es nicht an mir, sondern bei dir. Doch der Tag verlief so tragisch ruhig und Still. Und deshalb weiß ich nicht und schreibe ein Gedicht.   Völlig frei war dein Gedicht, schön wie dein Gesicht. Es war ganz ohne Klagen, aber von unbeantworteten Fragen. Ein Siebtel scheint nicht viel, doch drei Stunden schon Deshalb weiß ich nicht und bin ich ganz dicht?   Vor 12 000 Stunden waren wir für einen Moment andere Menschen Vor 500 000 Minuten waren wir wieder jemand. Vor 4 Millionen Sekunden waren wir auch Menschen Heute sind wir, wir sind, nicht mehr, nicht weniger.   Und 4000 Meilen, zwei Orte und ein Meer. Heute im Café, während ich abends an der Bar steh, Du verfolgst mich wohin ich auch