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Ein Versprechen vor Abreise?

Tu deine Pflicht, zeige dein Gesicht, Sage mir, wie es wirklich war und ist. Verbirg dich nicht, sag mir, wer du bist. Ein Rätsel zu sein, das ist dein Recht, Aber ich bitte dich, sei zu mir gerecht. Vergeben werde ich dir für vieles! Doch die Leiden sind schwer zu verzeihen. Ich werde erfüllen, erfüllen um zu seien. Wir erwarten die Schwermut des Zieles und zugleich die errungene Freiheit. Nun steht es an mir zu verstehen, Ich werde weite weite Wege gehen, Über Berge und durch Täler streiten. Du brauchst mir nichts zu versprechen Aber mit deinen Pflichten darfst nicht brechen. Lass mich wissen, wie es seien soll, Lass mich dich begrüßen in Würde, Es ist nicht nutzvoll, es ist aber toll. Eine Lehre ziehe ich aus jeder Hürde. Meine Pflicht ist heute endlich getan, Du sagst, meine Worte entstehen im Wahn. Ich kehre in die Höhle zurück Von allem nehme ich ein Stück. Du nennst es Erinnerung, ich Weißheit. Ich weiß, irgendwann kommt die Zeit, und bis dahin bitte ich, tu deine Pflicht Ein En...

Aufgewacht

Aufgewacht, nachgedacht, Nichts gemacht. Aufstehen, durchdrehen, Nichts verstehen. Jeden Tag ist es dieselbe Folge mit bedacht, jeden Tag ist es derselbe Grund zu gehen. Ein Sturm, der Wind, ein Luftstoß, so sacht, eine Stadt, ein Land, ein Fluss, so sehen? Anstatt Einfluss auf dem Lande zu gewinnen lieber dem Wald und der Natur etwas bringen?   Aufgewacht, vorgedacht, Kaffee gemacht. Auftauen, durchschauen, Hütten bauen. Jeder Tag ist anders als der Letzte und der Nächste, jeder Tag ist auf seine Weise der aller schrägste. Schnee, Hagel und Regen, alle ein Segen, Hitzewelle und pralle Sonne, auch eine Wonne. Aber alles in Maßen und gemäß der Natur, Wer will schon mehr, das Leben so Pur?

Winter im Wald

10 Grad Innentemperatur in der Hütte, Draußen Schnee und Eis und mehr Schnee, Vom Feuerholz die allerletzten Stücke, An der Zeit, dass ich neues schlagen geh. Trinke den nur noch lauwarmen Kaffee aus, Greife mir Mütze, Mantel und mein Beil, Endlich, an die frische Luft, gehe ich raus, Warum ich solange in der Tür verweil? Der Anblick der eisigen Natur des Winters, So entzückend, so malerisch, so herzlich. Schnee auf den Bäumen, weiße Ebenen, Nur der Wind beißt im Gesicht, schmerzlich. Alles glänzt weißlich-silber im Sonnenlicht, Meine Stiefel versinken in der Schneeschicht, Wald und Lebensquell ist überall um mich, Der Wald ist trotz der Kälte lebendig, Mir erscheint das Leben hier so ununheimlich. Zusammenhalt ist in der Natur wichtig. Im Winter werden wir alle nur etwas langsamer, Aber immer beschäftig, immer dankbar, Wir werden aber niemals träger oder lahmer, Hier im Wald ist alles möglich, alles denkbar.

Aha. Da!

Lange ist es noch nicht her, Da war das Leben viel zu schwer. Es gibt nen Grund weshalb ich schweig, Ein Grund, dass ich es nicht mehr zeig. Und wenn du mich fragst von wo Bin ich darüber gar nicht froh.   Ich rufe dich, du rufst mich nicht Mein Leben ist für dich zu schlicht. Doch ich verspreche es ist echt, Du glaubst alles in der Welt sei schlecht. Da ist etwas das du wissen musst, Ein Auslöser für Leid und Frust.   Ich springe ab und laufe an Und du sagst mir nur bis dann. Damals fragte ich mich wo und wann, Es gibt so viel das ich nicht machen kann. Ich frag mich was ist los mit dir, Wann und wo antwortest du mir.   Gibt es nichts was du verstehst? Es ist ok wenn du gestehst. Ich sehe dich du siehst mich nicht Ist ganz egal wer mit dir spricht. Doch man tut ja seine Pflicht. Aus deiner Sicht ist das Verzicht.   Ich hasse dich, du hast ja mich. Ich habe dich, doch du hasst mich. Bist mir wichtig und ganz Einerlei, So viel mehr ist nicht dabei. Gibt es etwas, das ...

Ein kalter Weg

Kalt, es friert den einen oder anderen. doch einer genießet es in vollen Zügen, er wandert durch Schnee und Eis, Ihn freut es, wenn der Atem sofort gefriert.   Doch hier zu bleiben heißt hier zu leiden,  Sturm und Schneewehen, ein treiben Doch das Elend lässt sich nicht vermeiden, Es ist leichter vom Leiden zu schreiben.   Wer bin ich, der durch diese Lande zieht? Was ist es, was dort drüber geschieht? Woher kommt sie, Wer ist sie eigentlich? Wie mich eine nach der anderen beschlich?   Fragen über Fragen, werde es aber wagen. Über Kohlen laufen ist dagegen so einfach, Über diesen Gletscher, lass mich sagen, Wird schwer, ohne Zelt oder Ort mit Dach.   Deine klaren Geschichten passen nicht. Nicht auf die Welt im tiefsten kalten Winter. Es ist alles viel komplizierter und schwerer Man kommt nur wenig, ja schleichend voran.   Doch wenn der lange Weg geschafft ist, dann wird man endlich zur Ruhe kommen. Ganz egal wo du stehst oder wer du bist, Du bist willkommen...

Ich weiß zwar wer ich bin.

Ich weiß zwar wer ich bin Doch die Welt um mich herum   Meint ich wäre wahrlich dumm Und versteht das nicht Dann sehe ich in dein Gesicht und glaube, dass du mich verstehst.   Doch wenn du dann schließlich gehst   weiß ich wieder, ich lag falsch,   du bist auch ein schlechter Mensch.   Bin ich auch ein schlechter Mensch? Ganz sicher sogar der schlechteste Und immer wenn ichs teste, Denk ich ich bin der Beste, Bis ich das Ergebnis verstehe Dann in der Nähe zum Glücke flehe Und mich vor Schmerzen winde und drehe. Weil ich erkenne das der Schein trügt, Und mich jeder in diesem Kreise belügt!   Ich lasse alles los was mich hält, Denn erst wenn man frei fällt Ist man frei genug um was gegen das zu tun, Worauf Sorgen, Probleme und Ängste beruhen Ich sage fast nichts mehr zu dir, Verhalte mich ähnlich wie ein stummes Tier Du dagegen mutierst zu ´nem aggressiven Stier, Und wirst blutrünstig wie ´nen Vampir. Ich dagegen verliere Haltung und mein sein als Kavalier (g...

Klang der Stille, die ich mag.

Ich erwarte immer noch den Tag, klar, dass ich nicht länger warten mag, seit deiner Hand auf meiner Schulter lag, jeden Tag, jeden Tag, den ich nix sag.   Du weißt sehr wohl, dass ich dich mag, in meinen Träumen dich auf Händen trag, doch ich hab´ Angst, dass ich versag, wenn ich es wag und ich dich frag.   Deine Nachricht war für mich ein Schlag, als ich schon längst tot am Boden lag. Aber es gab keinen einz´gen Tag, den ich verzag und ich deshalb klag.   Du weißt, dass ich es nicht ertrag, dass ich dir von Anfang an erlag, jedoch kommt irgendwann der Tag, an dem ich dir sag, dass ich es vertrag.   Ich las deine Zeilen am Sonntag, Sie verwüsten meinen Alltag, waren aber auch ein Beitrag, An diesem Tag, ein herber Schlag.   Wenn ich nur nicht verzag, es ertrag Und meinen Kopf heut´ höher Trag Klar, dass ich es wag, es dir sag! Aber wann ist endlich dieser Tag, den ich so sehr erwart´, dass ich dir endlich sag, wie sehr ich dich mag, dass ich dich lieb hab, dich ...

Damals, Heute oder Morgen

Als ich dich langsam verlor Hatte ich schon Angst davor Weshalb schreibst du mir nicht? Liegt es am Gedicht? Es sollte so schön sein, So schön wie dein Gesicht. Denn du warst fast mein, So wie auch ich dein dann gewesen wäre Wenn ich dir jetzt erkläre, Was ich noch immer spüre, dass es uns beide berühre. Ich bin zutiefst betroffen, Regelmäßig obendrein besoffen, Weil ich nicht mehr von dir höre. So wie wenn man verlorenes Noch ein zweites Mal verlöre. Halten wir geschworenes? Dann müssen wir offen reden, Über die Liebe und das Leben. Doch ich erreich dich nicht, dabei ist`s auch deine Pflicht, mich zu erreichen zu versuchen, Ich könnte deshalb fluchen, so laut das du es drüben hörst, Dich sogar darüber empörst, Aber dann zur Einsicht kommst. Was tun wir denn sonst? Warten ist der einzig andre Weg, Doch der ist gefühlt nur ein Steg. So schmal, dass ich es nicht wage, Dran zu denken ohne zu erschaudern, Doch das ist nix worüber ich klage, Wenn wir mal miteinander plaudern. Doch seit ich ...

Ein Stück der Ent-Täuschung

Wir sind enttäuscht, enttäuscht von dir, Weil ich war immer da und bin jetzt hier. Und ich verstehe, was Enttäuschung ist, Eine Einstellung in der man nicht vergisst. Verstehe das die Täuschung ein Ende hat, Manch einer meint, er hat es endgültig satt, Aber ich weiß, dass Schrecken und Pointe Nichts, nichts Anderes als Synonyme sind. Auch als deswegen Gelächter ertönte, Gibt es nur eines, dass ich noch empfind‘. Keine Rast und keine Ruh sind mir gegeben, Was heißt leben, was wird es morgen geben. Der enttäuschte hat immer irgendwas zutun, Der getäuschte hat nie Zeit sich auszuruhen. Selbst beim Tausch hast du vorgetäuscht, Aber jetzt weiß ich, ich hab mich getäuscht, Mich wundert aber das du nichts bereust, Dich an allem Leid, an aller Pein erfreust. Ein Teil von mir wusste es von Anfang an, Ein Teil von mir, der es nicht anders kann. Aber wer weiß schon was vom Wert, Einer, bereit, hat sich nie beschwert. Folge der Einladung, gehe zum Konzert, Spielt das Stück, sei da, halte es für gu...

Milady

Ihr tragt den Namen einer Zeit der Kälte. Da ist eine Decke von Schnee und Eis, Nein, viel eher ein Teppich eurer Taten, Die Muster so wundervoll eingewirkt. Ihr lauft barfuß über den frostigen Boden, Dabei sagt Ihr, ihr spüret rein gar nichts. Doch ich, noch kälter, weiß wer Sie sind.   Der Teppich ist schön und bewundernswert, Doch ist er auch die vielen Wunden wert? Die tiefen Wunden von Frost und Kälte, Solche kommen, wenn man zu lange bleibt. Doch manch einer erträgt auch solche, Aber Ihr, Ihr weder zuckt noch schaudert, Ihr scheint in keinem Moment kalt zu sein.   Unbekannte Titel, aber ich kenne alle Namen. Ihr glaubt zu wissen wo Wir sind, wo Ihr seid, Dabei ist Ihr Wissen eher ein guter Glaube. Ihnen lässt man durch mich ausrichten, Man sei unterwegs, keine Frage, Nichts sagen. Ihre Geschichte kenne ich nur spärlich, Aber ich weiß, Sie sind nicht immer ehrlich.   Aber das braucht Sie nicht wirklich stören, Denn Sie werden meine Worte nicht hören, Doch ich verspre...

Wanderung mit dir

Ich bin hocherfreut, wenn ich dich sehe. Und wenn ich an deiner Seite gehe, Fühlt‘s sich an, als wäre wir fast da. Doch uns beiden ist das eine völlig klar; Wir zwei werden heute nicht zusammen An das eine große Ziel gelangen.   Vor uns liegt noch ein weiter Weg, Manchmal Straßen, manchmal nur ein Steg. Dann wanken wir zwei nebeneinander Oder du gehst während ich wander. Wie weit es denn noch ist, Das weiß ich nicht.   Selbst ob wir jemals ankommen, Bleib für mich lange noch verschwommen. Das mag aber auch am Nebel liegen. Ich sehe dort das Ergebnis von Intrigen, Auch Wegräuber machen uns zu schaffen Sie wollen mich oder uns dahinraffen.   Doch bei mir glüht weiter Hoffnung. Doch ich habe leider keine Ahnung, Wo wir am besten weitergehen, Um uns am Ende noch einmal zu sehen. Ich will jedoch nicht abschweifen, Lass uns jetzt die Chance ergreifen!

Morgens

Morgens aufstehen und den Sonnenaufgangs betrachten, Wie jedes Schilfrohr einzeln erleuchtet wird und sich trotz der Brise kaum rührt Wie sich das Wasser spiegelt und glänzt in sanften rot und Orangetönen Wie ein Nebelschleier sich über den See legt und die stille Wasseroberfläche vorsichtig streichelt. Wie in unendlicher Weite am fernen Horizont Ein Niemandsland im Nebel aus dem See emporsteigt Welches die Sonne noch eine weitere Weile versteckt. Bis der glühende Feuerball die Baumwipfel auch dort bezwingt. Jede Tanne und jede Kiefer ist im Licht einzeln auszumachen; stehen dort stolz wie jeden Morgen in der Röte und zeigen ihre Pracht. Eine ungekannte Stille, die erst durch das erwachen des ersten Vogels mit lieblichem Gesang aufgehoben wird. Ein Moment in dem selbst Wespen und Mücken verstummen Sodass die Nebelschwaden das hörbarste sind, die das Schweigen brechen. Das sanfte Gezwitscher des Vogels wird bald erwidert Und auch die erste Ente erwacht und gibt sich zu erkennen. Das Spi...