Posts

Insomnia

Ich liebe die Dunkelheit und mag die Einsamkeit, Mein Problem ist immer die Untätigkeit. Ich mag die Nacht und wenn´s überall Geräuschlos Doch was mich stört: ich bin tatenlos. Meine Aufgaben und Taten müssen nicht sinnvoll sein, Sie können sinnlos sein oder auch winzig klein. Hauptsache ich verweile nicht ohne was zu tun. Aber ich weiß, ich muss auch immer wieder ruh´n. Meine Gedanken verlaufen sich, in merkwürdigen Konstrukten. Ich hoffe ich hab´ mal was, von einem von diesen Produkten. Doch noch halten sie mich einfach nur ewig wach. Am nächsten Morgen bin ich entkräftet und schwach. Egal wie Müde ich auch werde in den frühsten Morgenstunden In meiner Seele bleiben Narben und tiefste Wunden. Und jede Nacht, fängt eine nach der anderen wieder an zu bluten, Ich bin machtlos, wenn mich Ängste und andere Gefühle überfluten. Der neue Tag ist schon länger da als ich es gerne hätte, „Ich gehe früh schlafen“. Ich verlor auch diese Wette. Alle Menschen alle Taten alle Erlebnisse verfolgen mi...

Es war einmal...

Ich habe es sofort gespürt, wir trafen uns durch einen Zufall. Du hast mich quasi so verführt, Komisch ich das erst jetzt schnall‘.   Am Anfang war da nichts, Doch dann war da plötzlich etwas da. Die Schönheit deines Gesichts, Das wird mir jetzt erst richtig klar.   Bald schon durft ich dich umarmen Dann ein besonderer Moment, Hatte keiner mit mir denn erbarmen Und ich machte dir ein Kompliment.   Doch dann am nächsten Tage Lässt du mich im Regen steh’n. Für mich ist das wie eine Plage, ich werde das wohl nie versteh‘n.   Als noch ein weiterer Tag vergeht Und wieder ist’s ne Enttäuschung, An dem nichts vorwärts geht. Keiner wagt und sagt Verzeihung!   Eine neue Szene und neuer Ort, Ich will’s ein letztes Mal versuchen   Und ich weiß sie ist auch dort, später bin ich am Heulen und am Fluchen.   Ein großes Drama wird es jedoch nie Wege trennen sich so schnell, Dieses Gedicht ist trotzdem nur für sie, Es ist aber auch irgendwie speziell.   Nur wenn m...

Hänge-Mathe, ganz entspannt!

Ganz einfache Schulmathematik ist noch immer eine grandiose Replik von den unzähligen Gedanken des Thales Denn dort wiederholt man Geniales, das große Denker vor uns einst dachten, über die die Leute in der Antike nur lachten.   Doch heute lernt ein jedes Kind von dem, von dem man glaubte, dass er spinnt ein komplett verrückter, wie Pythagoras, getötet von ´nem Römer aus purem Hass ist heute für Mathematiker ein Held, denn er berechnete bereits die gesamte Welt.   Und auch die drei binom´schen Formeln kann jeder Student noch heute murmeln. Die Formel fürs Kugelvolumen makes you cry, aber an sich ist´s ganz einfach: Vier Drittel Pi r hoch drei, Von ´nem Kegel oder von Pyramiden ist´s dir nicht klar? So sagt die Regel, frag nicht von wem, ein Drittel A G  mal h.   Geronimo Cardano wurde im 16. Jahrhundert einst mal kreativ und überlegte: Was passiert mit denen, welche sind zu negativ? Trank der Mathefreak nun auch noch zu viel Beck`s, er zieht die Wurzel und so wurd´ e...

Ein(un)fall für mich

ein Abend ein Blick ein Gedanke, von Zweien „Ich fahren“ großer Schreck, kurzer Schock, schneller Fall. Ich, Motorhaube. eisige Kälte kurzer Schmerz, greller Schrei. Angst! warmes Blut Ruhe, Selbstbewusstsein Auto und Fahrrad Zittern,                  Stille!   aus Erlebnis zu Erinnerung für die Ewigkeit  

Gedankenstrich aus Stein, Ist das fraglich?

"Warum ich?" frag ich mich, während du dich sicher-lich fragst  "Warum nicht?"  Du und Ich – glücklich – Sprich! Sprich! endlich, heimlich… – doch nicht – noch ein Gedankenstrich – du lässt mich im Stich, schließlich geht einer von uns auf den Strich!   so sehr viel unterschiedlich-er könnten wir doch gar nicht sein. Auf dem Weg weg vom Steinschrein, hör ich dich schreien. Nennt man das noch unglücklich sein? Ich will auch schreien, wegen dieser peinlichen Pein                                       – allein!   Ja, Nein! Es war alles nur der Schein, Er trübt das Sein und Nichtsein, er genügt zum Dasein. Die letzte Flasche Wein öffne ich für mich, Das Gefühl vom „herzlichen“ Dolchstich, es schmeckt wie ein Stein-Teppich. – für mich und dich gerade richtig.

Stimmungsbild–Ein Drama in fünf Akten

Akt1: von Außen Die Stimmung hier ist im Allgemeinen beängstigend bedrückt, Es fühlt sich einfach nur so verkannt angespannt an. Wünsche mir, dass mich irgendwann mal irgendjemand drückt. So schlimm, so bedrohlich, so ist es nicht auszuhalten, Alle halten mich mittlerweile für irre und komplett verrückt, Doch ich wahre die Maske und spiele das Theater weiter mit.   Akt2: im Heim Alles ok bei dir? Ist eine offenbar scheinheilige Frage. Und offenbar gekonnt imitiere ich ein Lächeln beim rausgehen Keiner hört dir zu, keiner hört mir zu, egal was ich auch sage Mir schaut jemand nach, aber ich kann mich nicht umdrehen Und jemand fragt: kannst du nicht einfach einmal lächeln? Meine Nerven angespannt, meine Mundwinkel schwächeln.   Akt3: als Vergleich, Steht da und hat die Pistole gegen die Schläfe gedrückt Fragen, Qualen, Existenz, Alles durchflutet den Körper Man fragt sich nur eines, warum er nicht endlich abdrückt Jeder Peitschenhieb, reist Haut und Fleisch ausm Rücken Liege da, ...

Die Mauer

Heut ist ein herrlich schöner Sommertag, ganz genau so wie ich ihn am liebsten mag,  der Augenblick den man nie mehr vergisst; die Zeit, an der du der Mittelpunkt bist, das Centrum meiner Gedanken und trotzdem fühlt es sich an wie Schranken, Nein eher wie Mauern, die uns trennen; so als ob wir nur die Maske des anderen kennen. Unser ganzes Weltbild ist verzerrt, wie ein übles Abbild dessen wirkt es verkehrt Aber heute, an jenem Tage, erbitte ich: „Künstler der Maske, zeige dich!“   Doch du schaust mich weiter schweigend an „Wo von spricht der kranke Mann?“ Dein Gesicht wie ´ne Kurve aus ´nem Diagramm, erstellt mit einem Programm, dass sich Seele nennt und all deine Emotionen kennt.   Ich sehe, dass du nur das verstehst, was du dir auch selber eingestehst. Meine Maske hängt schon etwas schief, es schimmert durch ein Allzeittief. halt den Kopf gebückt und so nicht gerade ein Versuch für das Wahren der Fassade.   Die Masken weggelegt, man spürt wie sich das Positive reg...

Blick auf die Welt

Du berührst mich und lächelst, ich lächle zurück. Du sprichst mich nie an, ich frage, du nickst!   Ich glaube dieser Fantasie, nehme alles für wahr und blende das aus, was nicht ins Bild passt.   Du setzt dich auch nicht zu mir, Ich: verwundert, erstaunt.   Du gehst mir aus dem weg. Ich bin verzweifelt.   Ich drehe das Bild um... Sehe nur noch dunkle Farben, habe Angst–noch immer verzweifelt   Du bist nicht mehr da... Ich weine!     Man trifft sich, Jahre nicht gesehen. Man sagt „Hallo“ und „Wie geht´s?“   Stets die gleichen Phrasen, wie Seifenblasen. Sie fliegen immer auf die gleiche Weise, ganz, ganz leise.   „Danke gut, und dir?“ ist auch nur eine von ihnen, die so bläulich schimmern, um die wir uns aber nicht ausreichend kümmern...   Stress mit den Eltern, Schwer mit der Arbeit und die Beziehung ist auch am wanken... Man hat sich nichts zu sagen, möchte aber miteinander reden.

Fight or my anxiety

Fight against society  against the demons inside of me. Fight until you cant anymore, Then hide and close the door. But the war does not stop, You just got past the top. If you anit exhausted by than, All the demons will be back again. The demons inside your head They just stay and you get mad. But there is no hide away  Everything might turn to grey And you long for the end of day, There is no reason for you to stay. Every day is worse than any dream I know you want to scream, But you cant, You just cant do it, Its impossible you will admit. When you get scared to meet anyone, Cause you can not have fun, Than your anxiety has taken control  Over your body, mind and your soul. Colors get darker and darker And life gets harder and harder, For any hour, any day, any week And you will always feel weak. You might loose the one you love, No matter what you think of. You will hate life and it will hate you, And the demons they stay too. There is an enter but no exit, it is no g...

Was ist?

Was ist, fragst du. Ich würd´ es dir gerne sagen, aber kann ich die Folgen ertragen?   Was wär´, wenn du sagst „Ja“? Dann bin ich plötzlich da, am lang ersehnten Ziel, und das nachdem so viel Zeit vergangen ist. Und ich war nicht immer Optimist.   Was wär´, wenn du sagst „Nein“? Würde ich dann schreien Oder noch nur weinen In Hoffnung uns doch noch zu vereinen. Vielleicht wahre ich auch die Fassade Und sage einfach leise „Schade!“.   Werden wir noch zueinander finden, Werde ich einsam weitergehen, Werde ich mich mit deiner Antwort abfinden, Wird die Situation einfach weiter fortbestehen?   Und wieder fragst du: „Was ist?“ Ich dreh mich langsam zu ihr hin Und es kommt mir in den Sinn, sie einfach in den Arm zu nehmen, ohne mich dabei zu schämen, und wieder nagt an mir der Zweifel, ob ich sie nicht einfach besser streichl´ Und wieder gibt’s Gelächter, ich fühl mich immer schlechter.   Fühlst du das gleiche, wie ich? Frag ich mich und betrachte dich Als mir fast di...

Liebe Einsamkeit

Ich liebe sie all zu oft, sehne mich nach ihr hab mir damals mehr erhofft, bin wieder einmal hier.   Sie war so unglaublich schön, aber irgendwie auch selbstverständlich schaffte es jedoch mich zu verwöh´n und die Zeit schien unendlich.   Alle konnten uns beide seh´n keiner wollt mich so recht versteh´n Für mich war das die Wirklichkeit.   Und plötzlich muss ich weinen, wenn sie da ist. Es ist so als wenn man zu spüren vergisst. Ihr liebe ich bis in diese Zeit.                                    – liebe Einsamkeit                                    – Liebe, Einsamkeit.

Wo?

  Wo warst du, als ich dich brauchte, als mein Schädel rauchte, als ich die Schmerzen  nicht länger ertragen konnte, selbst keine Hoffnung am Horizonte zu erkennen war.

Sage Sonne, Seiende Sorgen, Sage Sommer!

Sage Sonne, Seiende Sorgen, Sage Sommer, Wenn Freude zu Trauer wird, wenn Glück zu Schmerz mutiert, dann ist das der Moment, indem man Lebensfreude verliert.   Wenn man sich wahrlich fragt, warum man niemals sagt, was man denkt, glaubt und hofft Und jenes Gefühl hatte ich so oft, dass ich das Gespür fast verloren hab, so als ob es nie etwas wie ein Lächeln gab.   Wenn die Hoffnung lange vor dir starb, dann pflück dir deine Zeit, Tu etwas für Moment oder die Ewigkeit. Dann spüre die Wärme, spüre den Duft, Komm hervor aus deiner Seelengruft und atme ein die seichte Mittagsluft.   Spüre die Nähe von dem Seienden, ignoriere die Rufe und Stimmen der Schreienden. Erfreue dich an dem was ist, Denke so, dass du´s nie mehr vergisst, Irgendwo zwischen Strand und Meer, erfreue dich mehr und mehr.   Zwischen Feldern und Wiesen kannst du es in Ruhe genießen, Mal mit Freunden, vielleicht sogar betrunken, mal einsam, in diene eigne Gedanken versunken. So wie die Stadt Vineta einst ...

Die Zink-Luft-Zelle ein netter Geselle

Hier geht’s jetzt um ´ne Batterie, so eine welche liefert Energie. Der elektrische Strom hat eine Quelle, in diesem Fall die Zink-Luft-Zelle. Sie ist ganz besonders effizient, denn sie besteht aus ´nem galvan´schem Element   Benötigt fast nur Zink und O 2 viel mehr ist nicht dabei; dazu noch etwas Wasser, ein bekanntes Ampholyt und, ganz wichtig, ein alkal´sches Elektrolyt. Meist genutzt werden Natron- oder Kalilauge, doch keine davon wohl bekommt dem Auge.   An der Anode gibt es ab, das Zink, zwei Elektron`, der Fachmann nennt das dann ne Oxidation; beim Luft-Sauerstoff kommt´s zu ´ner Reduktion; schau mal einer an: ne Redoxreaktion.   Es bildet sich Zinkhydroxid, oben auf der Schicht aus Graphit, getrennt durch einen Separator, der hat hier die Aufgaben von ´nem Navigator.